Station 7 - Tarp
Vom Geestdorf zum Zentralort
Die Treene durchfließt von ihrem Quellgewässer, dem Treßsee in Angeln, bis zur Mündung in die Eider bei Friedrichstadt drei unterschiedliche Landschaftszonen, die in den beiden letzten Eiszeiten entstanden sind.
Vorletzte Eiszeit, sog. Saaleeiszeit vor ca. 250.000 - 130.000 Jahren
Letzte Eiszeit, sog. Weichseleiszeit vor ca. 100.000 - 12.000 Jahren
Der Treene-Oberlauf in der hügeligen Moränenlandschaft Angelns nördlich von Tarp ist gekennzeichnet durch einen relativ engen Talraum mit deutlichen Hängen an beiden Seiten. Südlich von Tarp weitet sich jedoch die Talaue mit einem sanften Übergang hin zum hier flacheren Landschaftsteil, der sogenannten "flachen Geest". Im Unterlauf windet sich das Treenetal dann durch die Erhebungen der "hohen Geest", die sogenannten Holme. Sie sind Relikte der vorletzten Eiszeit und werden Altmoränen genannt.
Diese Struktur ist typisch für Fließgewässer, die sich im Umfeld abschmelzender eiszeitlicher Gletscher herausbilden. Mit der Hauptstillstandslinie des skandinavischen Eisschildes der letzten Eiszeit im nördlichen Schleswig-Holstein auf der Linie Flensburg - Schleswig entstanden End- oder Stauchmoränen.
Als sich das Eis im Laufe der Zeit weiter zurückzog, durchbrachen die Schmelzwasser die Moränen und schufen sich hier relativ enge, mit schnell fließendem Wasser angefüllte Betten. Im Bereich der westlich vorgelagerten Sander ergoß sich das Wasser in die Ebenen, verlor dabei an Geschwindigkeit und Transportkraft, so daß sich hier nun ausgedehnte Flußschleifen - man spricht auch von "Flußmäandern" - bildeten.
Die ehemalige nacheiszeitliche Abflußrinne bei Tarp ist noch gut zu erkennen. Es ist aber kaum noch vorstellbar, daß die Treene über die Eider ihr Wasser vor Jahrtausenden dem Elbeurstrom weit draußen im Bereich der Nordsee zuführte. Der heutige Fluß verfügt nur über einen Bruchteil der einstigen Wassermenge. Er fließt relativ beschaulich in der von üppiger Vegetation umgebenen romantischen Talaue.
Tarp, en landsby i Ugleherred, ligger foran den sidste istids moræner. Stapelholmvejen løber gennem landsbyen i hele dens længde. Gravhøje fra den ældre Bronzealder (1.700 - 1.000 f. Kr.), der ligger nord for Tarp, vidner om, at vejen her har en forhistorisk alder. Da jernbanen i det 19. århundrede forbandt Tarp med det daværende trafiknet, fik landsbyen en større økonomisk betydning.
Adressen & Infos
Gasthöfe, Restaurants & Hotels
- Landgasthof Tarp
Bahnhofstr. 1
24963 Tarp
Tel.: 0 46 38 - 9 92 - Ristorante Italia
Dorfstr. 3
24963 Tarp
Tel.: 0 46 38 - 89 58 – 0 - Haus an der Treene
Walter-Saxen-Str. 7
24963 Tarp
Tel. 0 46 38 - 4 95
(Bitte erfragen Sie die Öffungszeiten!) - Weitere Einkehrmöglichkeiten finden Sie entlang der Hauptverkehrsführung durch Tarp
Privatquartiere
- Marie Langmaack
Kielswang 2
24963 Tarp
Tel.: 0 46 38 - 73 79
Ü/Fr. p.P. DZ ab 17,00 Euro - Heike Manthei
Birkenweg 6
24963 Tarp
Tel.: 0 46 38 - 6 48
Ü/Fr. p.P. DZ ab 18,00 Euro - Christa Thomsen
Achter de Möhl 8
24963 Tarp
Tel.: 0 46 38 - 6 09
Ü/Fr. p.P. DZ ab 16,00 Euro - Hildegard Müller
Dorfstraße 6
24963 Tarp
Tel.: 0 46 38 - 77 54
Ferienwohnung mit Frühstück
ab 21,00 Euro p.P. - Helga Schuppe
Sanddornweg 9
24963 Tarp
Tel.: 0 46 38 - 4 69
Ferienappartment mit Frühstück
ab 21,50 Euro p.P. - Ingrid Andresen
Dorfstraße 21
24963 Jerrishoe
Tel.: 0 46 38 - 3 47
Ferienwohnung bis 4 Pers., Preis nach Absprache
Bike & Bahn
- Tarp (0,5 km)
Nächste Infostationen
- Treenetal bei Tarp (1,6 km)
- Angelboweg Exkurs (3,4 km)

Der Flutende Hahnenfuß (Ranunculus fluitans) ist auf der Treene häufig anzutreffen.

Die Karte von J. Meyer (1650) zeigt Tarp in der Uggelharde.

